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Forschen im Laboratorium Aufklärung


Die fünf Juniorprofessuren sollen dazu beitragen, die systematische interdisziplinäre und intertemporale Verklammerung der Forschungsaktivitäten im "Laboratorium Aufklärung" nachhaltig zu sichern. Die Professuren sind im Forschungskolleg zusammengefasst und zugleich den jeweiligen Fachinstituten zugehörig.

JUNIORPROFESSUR FÜR ÄSTHETIK DES WISSENS


Prof. Dr. Steffen Siegel

Friedrich-Schiller-Universität Jena
Bachstraße 18k
MKG-Gebäude, R. 107
07743 Jena

Tel.: +49 (0)3641 944978

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Die Juniorprofessur für Ästhetik des Wissens beschäftigt sich mit der Nutzung von Visualisierungen in Kultur und Wissenschaft und soll die disparaten Bereiche der Wissenschafts-, Kunst- und Kulturgeschichte zusammenbringen. Ziel der Professur ist die Darstellung von Anschauungsdispositionen und deren Bedeutung für die Systematisierung unseres Wissens. Hierbei gilt es, die Situation um 1800, in der Analyse verschiedener Sprach- und Bildtraditionen, mit den heutigen Versuchen einer globalisierenden Vereinheitlichung zu vergleichen.

Weitere Informationen zur Juniorprofessur und Steffen Siegel finden Sie hier.

                                                                    

JUNIORPROFESSUR FÜR INTELLECTUAL HISTORY

Alexander Schmidt

Prof. Dr. Alexander Schmidt

Friedrich-Schiller-Universität Jena
Bachstraße 18k
MKG-Gebäude, R. 108
07743 Jena

Tel.: +49 (0)3641 944979

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Den Schwerpunkt der Juniorprofessur für Intellectual History bildet die Untersuchung sozio-politisch relevanter Diskurse vornehmlich im langen 18. Jahrhundert. Sie orientiert sich an einer "intellectual history" nach Vorbild der Cambridge School, deren vorrangiges Interesse an rhetorischen bzw. diskursiven Kontexten den im "Laboratorium Aufklärung" gesuchten europäischen und inter-epochalen Vergleich methodisch am ehesten unterstützt. Die Integration anderer ideengeschichtlicher Konzepte, wie etwa eine gezielte politische, soziale und kulturelle Kontextualisierung, wird im Sinne einer methodischen Bereicherung verfolgt. Die Professur ist damit innerhalb des FZLA eine Querschnittsprofessur mit vielfältigen Anknüpfungspunkten.

Weitere Informationen zur Juniorprofessur und Alexander Schmidt finden Sie hier.

   
JUNIORPROFESSUR FÜR THEATERWISSENSCHAFT

nina birkner

Prof. Dr. Nina Birkner

Friedrich-Schiller-Universität Jena
Bachstraße 18k
MKG-Gebäude, R. 112
07743 Jena

Tel.: +49 (0)3641 944980

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Die Juniorprofessur für Theaterwissenschaft hat die Aufgabe, institutionen-, sozial- und ideengeschichtliche Aspekte des Theaters als öffentlichem Reflexionsort zu untersuchen und mit einer Analyse der Theaterpraxis und der Theatertheorie zu verbinden. Sie wird dabei systematisch vergleichend verfahren und die sich entwickelnde Theaterszene um 1800 in Beziehung setzen zur gesellschaftlichen Situation und Funktion des Theaters heute.

Der Frage, welche Möglichkeiten und Spielräume der gesellschaftlichen Sel-bstreflexion und der breitenwirksamen 'Aufklärung' das Theater heute hat und welche es beansprucht, soll dabei entscheidendes Gewicht zukommen.

Weitere Informationen zur Juniorprofessur und Nina Birkner finden Sie hier.

JUNIORPROFESSUR FÜR VERGLEICHENDE PÄDAGOGIK


Prof. Dr. Karsten Kenklies

Friedrich-Schiller-Universität Jena
Bachstraße 18k
MKG-Gebäude, R. 110
07743 Jena

Tel.: +49 (0)3641 944987

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Die Juniorprofessur für Vergleichende Pädagogik widmet sich spezifisch der Untersuchung des Verhältnisses von Bildung und Kultur einerseits und dem umfassenden Verständnis von Möglichkeiten und Grenzen des pädagogischen Vergleichs andererseits, der sowohl diachron als auch synchron vorgenommen werden soll. In diachroner Perspektive ist es vor allem die In-Beziehung-Setzung der beiden zentralen Transformationsphasen des langen 18. Jahrhunderts und der Gegenwart, die die Untersuchung des Zusammenhangs von Bildung und Kultur bestimmen soll. Von dieser methodischen Herausforderung aus können und sollen dann Perspektiven des synchronen Vergleichs (international; interkulturell) in den Blick genommen werden. Bezüge zur Allgemeinen Bildungs- bzw. Erziehungstheorie und zu den pädagogischen Traditionen in Weimar-Jena werden dabei berücksichtigt.

Weitere Informationen zur Juniorprofessur und Karsten Kenklies finden Sie hier.

JUNIORPROFESSUR FÜR WISSENSSOZIOLOGIE

Tilmann Reiz

Prof. Dr. Tilman Reitz

Friedrich-Schiller-Universität Jena
Bachstraße 18k
MKG-Gebäude, R. 111
07743 Jena

Tel.: +49 (0)3641 944988

E-Mail


Die Juniorprofessur für Wissenssoziologie beschäftigt sich mit der Frage, wie die gesellschaftlichen Wissensstrukturen im 18. Jahrhundert und insbesondere im Laboratorium Aufklärung entstehen und welche Konzepte und Institutionen der interdisziplinären Verknüpfung und der Vermittlung wissenschaftlicher Erkenntnisse in die außerwissenschaftlichen Sphären möglich sind und anvisiert wurden - damals wie heute. Für die systematische Analyse der sich verändernden Wissensräume des 18. und 21. Jahrhunderts soll methodisch in enger Kooperation mit der Jenaer Sozialgeographie auch an die zeitgenössische 'geography of knowledge' angeknüpft werden.


Weitere Informationen zur Juniorprofessur und Tilman Reitz finden Sie hier.